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| Literatur - Sachbuch |
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| Joseph Ratzinger - Einführung in das Christentum - Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis |
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 Hartmut Dresia: Publizist und Geschäftsführer der dcic
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Buchkritik von Hartmut Dresia

Im Dezember wird die erste Enzyklika von Benedikt XVI. erscheinen. Das erste Lehrschreiben eines Papstes gilt traditionell als Regierungsprogramm. In der Enzyklika geht es um die persönliche Beziehung der Menschen zu Gott. Der etwa 50 Seiten lange Text im Stil einer Meditation handelt von Eros, Logos und der Person Jesu.
Schon in früheren Werken als Professor und Kardinal hat Joseph Ratzinger das enge Band zwischen Glauben und Verstand betont: Wenn das Wort Fleisch werde, dann könne der Verstand zur Erkenntnis Gottes beitragen.
Sein Werk "Einführung in das Christentum" gilt mit Recht als grundlegende Interpretation christlichen Glaubens aus katholischer Sicht. In diesem Standardwerk befasst sich der heutige Papst Benedikt XVI. mit dem Wesen des christlichen Glaubens und den Bedingungen, denen das Christentum im 20. Jahrhundert ausgesetzt ist. Seit mehr als 35 Jahren zählt das Sachbuch "Einführung in das Christentum - Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis" zu den Standardwerken christlicher Literatur.

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Titel
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Einführung in das Christentum - Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis
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Autor
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Joseph Ratzinger
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Gattung
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Sachbuch Theologie
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Verlag
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Kösel-Verlag GmbH & Co., München
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ISBN
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3-466-20455-0
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Umfang
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365 Seiten
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Preis
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20,- Euro
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Zum Buch:

Seine "Einführung in das Christentum - Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis" schrieb Joseph Ratzinger schon 1968. Es beinhaltet eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Wesen des christlichen Glaubens. Ratzinger geht Fragen wie der nach dem Verhältnis von Glauben und Vernunft nach, und beschäftigt sich mit der Gestalt Jesu Christi, seiner Auferstehung und Himmelfahrt. In einem Vorwort für die 2000 erstmals erschienene Neuausgabe des Buches nimmt der damalige Kardinal Stellung zu den politischen Veränderungen seit 1968, insbesondere zur Auflösung des Ostblocks, und fragt nach dem Einfluss dieser Ereignisse auf das Christentum.

Kritik:

Unter zahlreichen Publikationen nimmt das Buch "Einführung in das Christentum", eine 1968 veröffentlichte Sammlung von Universitätsvorlesungen über das apostolische Glaubensbekenntnis, eine Sonderstellung ein. Es entfaltet die Theologie des heutigen Papstes in ihrer ganzen Klarheit und Schönheit, die immer ihren Weg in geistige Präzision findet. Dabei wird keine
Auseinandersetzung gescheut, kein relevantes Gegenargument ignoriert. Das Buch sollte immer wieder und gerade heute von Anhängern und Gegnern christlichen Glaubens gelesen werden. Dem Leser wird deutlich werden, warum Eingeweihte die Theologie Joseph Ratzingers als genial und mozartianisch charakterisieren, und warum zahlreiche Katholiken es als Beglückung empfinden, dass ein Theologe solch exorbitanter Qualität den Stuhl Petri besitzt.

Zum Autor:

Joseph Ratzinger wurde am 19. April des Jahres 2005 zum Papst gewählt.
Er wurde am 16. April 1927 in Marktl am Inn geboren. Sein Vater, Kommandant der Gendarmeriestation, kam aus einer alten niederbayerischen Bauernfamilie, seine Mutter war Tochter einer Handwerkerfamilie aus Rimsting am Chiemsee; vor der Heirat hatte sie in verschiedenen Hotels als Köchin gearbeitet.
Die Kindheit und Jugend verbrachte Joseph Ratzinger in Traunstein, einer Kleinstadt nahe der österreichischen Grenze, 30 km von Salzburg entfernt. In dieser Umgebung, die er selber als "mozartianisch" bezeichnete, erhielt er seine christliche, menschliche und kulturelle Prägung.
Von 1946 bis 1951 studierte er Philosophie und Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule von Freising und an der Universität München in Bayern. Am 29. Juni 1951 wurde er zum Priester geweiht. 1953 promovierte er in Theologie mit der Doktorarbeit "Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche".
Vier Jahre später habilitierte er sich unter dem bekannten Professor für Fundamentaltheologie, Gottlieb Söhngen, mit der Habilitationsschrift "Die Geschichtstheologie des heiligen Bonaventura". Er lehrte in Freising Dogmatik und Fundamentaltheologie, dann setzte er seine Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten fort: von 1959 bis 1963 in Bonn, von 1963 bis 1966 in Münster und von 1966 bis 1969 in Tübingen. In diesem letzten Jahr wurde er als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an die Universität Regensburg berufen, wo er zugleich das Amt des Vizepräsidenten der Universität innehatte.
Von 1962 bis 1965 lieferte er als "Experte" einen beachtlichen Beitrag zum Zweiten Vatikanischen Konzil; als theologischer Berater des Erzbischofs von Köln, Joseph Kardinal Frings, wohnte er den Konzilssitzungen bei.
Am 25. März 1977 ernannte Papst Paul VI. ihn zum Erzbischof von München und Freising, am 27. Juni desselben Jahres kreierte Paul VI. ihn zum Kardinalpriester. Am 25. November 1981 ernannte Johannes Paul II. ihn zum Präfekten der Glaubenskongregation und zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission. Er war Präsident der Kommission zur Vorbereitung des Katechismus der Katholischen Kirche. Seit dem 13. November 2000 ist er Ehrenmitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften.
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